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Sonniger Lebensabend mit ausreichend finanzieller Vorsorge

Gesetzliche Altersvorsorge reicht nicht: Das können Sie tun

Die gesetzliche Altersvorsorge stößt angesichts des demographischen Wandels in Deutschland schon lange an ihre Grenzen: Immer weniger junge Erwerbstätige müssen für die Ruhestandsversorgung einer stetig wachsenden Zahl von Rentnern aufkommen. Das Umlagesystem, das die gesetzliche Altersvorsorge in Deutschland seit Bismarck´s Zeiten prägt, stellt die öffentlichen Haushalte ebenso vor eine große Herausforderung wie die Bevölkerung, die um ihren Lebensstandard im Alter bangen muss. Die Beiträge zur gesetzlichen Altersvorsorge machen rund die Hälfte sowohl der Lohnnebenkosten als auch der Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung aus. Dazu sind die so genannten versicherungsfremden Leistungen schon lange der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt.

Solidarprinzip bei der gesetzlichen Altersvorsorge

Das große Steuer- und Beitragsvolumen, das die gesetzliche Altersvorsorge den Erwerbstätigen in Deutschland aufbürdet, schützt die Ruheständler immer weniger vor einer finanziellen Unterversorgung nach ihrem Arbeitsleben. Schon heute fällt die Rente bei vielen gering aus. In Zukunft werden die Bezüge der Rentner wegen des geringeren Anstiegs der Löhne seit 20 Jahren und der zunehmenden Anzahl an lückenhaften Erwerbsbiographien immer niedriger ausfallen. Weniger die Ansicht von Experten, sondern mehr die Regeln simpler Arithmetik lassen deshalb keinen anderen Schluss zu: Die gesetzliche Altersvorsorge allein kann den Lebensstandard im Ruhestand nicht sichern. Wer nicht akut von Altersarmut bedroht sein will, muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und privat für das Alter vorsorgen.

Gesetzliche Altersvorsorge mit staatlichen Zuschüssen ergänzen

Der Staat fördert die private Altersvorsorge, auch wenn seit dem Jahr 2005 die Steuerfreiheit von Kapitallebens- und Rentenversicherung, die früher für alle Policen mit mindestens 12 Jahren Laufzeit galt, wegfiel. Seit dem Jahr 2002 steht mit der Riester-Rente ein gefördertes Modell für Arbeitnehmer zur Verfügung. Die Rürup-Rente sieht staatliche Hilfen für Selbständige und Freiberufler vor. Beide Modelle sollen die Versorgungslücke, die die gesetzliche Altersvorsorge schafft, mindern. Die Riester-Rente verdankt ihren Namen dem früheren Bundesminister für Arbeit, Walter Riester.

Steuerliche Vorteile beim Vermoegensaufbau für das Alter

Das Modell sieht staatliche Zuschüsse und steuerliche Vorteile für bestimmte Rentenversicherungen bzw. Sparpläne vor. Voraussetzung für die Riester-Förderung ist, dass mindestens vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens pro Jahr in einen zertifizierten Vertrag einbezahlt werden. Der Vertrag darf weder beleihbar noch verkäuflich oder auf anderem Wege übertragbar sein. Auszahlungen dürfen nicht vor der Vollendung des 60. Lebensjahres erfolgen und müssen zu mindestens 70 Prozent  - bezogen auf das Vertragsguthaben bei Renteneintritt – in Form einer monatlichen Rente stattfinden. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können die Einzahlungen bis zu einer Höhe von 2100 Euro im Jahr in voller Höhe als Sonderausgabe bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden. Dazu zahlt der Staat für jedes Vertragsjahr eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro. Eltern erhalten für jedes kindergeldberechtigte Kind weitere 185 Euro im Jahr. Sofern der Nachwuchs nach dem Jahr 2007 zur Welt gekommen ist, werden sogar 300 Euro gezahlt.

Verschiedene Ansparpläne

Die Riester-Rente kann auf Basis einer Fondspolice ebenso genutzt werden wie auf der Basis eines Fonds- oder Banksparplans. Wird ein Fondssparplan genutzt, muss allerdings vom Versicherer garantiert werden, dass beim Eintritt in den Ruhestand zumindest die einbezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Unter Berücksichtigung des Steuervorteils können Riester-Sparer auf eine Förderquote von gut 50 Prozent kommen. Diese relativiert sich allerdings in der Auszahlungsphase des Vertrages, weil dann die Rentenzahlungen in voller Höhe mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden müssen. Die Riester-Rente sollte für Arbeitnehmer die erste Wahl bei der Vorsorge für den Ruhestand über die gesetzliche Altersvorsorge hinaus sein.

Foto: Alesia Belaya

Riester Rente Rendite

10 Jahre Riester Rente

10 Jahre nach Einführung der Riester-Rente zeigen Berechnungen, das die Renditeerwartungen bei Rentenversicherungsverträgen erbärmlich sind. Kostentreiber sind die Versicherungsgesellschaften selbst. Auch die Sparer selbst machen große Fehler: Viele zusch

Altersvorsorge

Um der Altersarmut zu entgehen empfehlen sich frühzeitige Geldanlagen - oder auch alternative Möglichkeiten für ein Alterseinkommen. Absicherung durch Versicherungen können die gesetzliche Altersvorsorge ergänzen. Besser ist, sich nicht auf das bankensystem zu verlassen - meint www.vermoegensinformation.de.

Rentenfonds

Ergänzen der gesetzlichen Altersvorsorge mit Rentenfonds. Rentenfonds gelten als sichere Geldanlage innerhalb der verschiedenen Fondsprodukte, weil sie ausschließlich auf festverzinsliche Anlageformen zielen. Informationen zu den verschiedenen Fondsprodukten bei www.aktien-kapital.de.

Immobilien

Sicherheit in der Altersvorsorge - zum Beispiel mit Immobilien. Eine Ferienwohnung kaufen und selbst im Ruhestand nutzen entspannt die Rente. Ferienwohnungen kann man in jungen Jahren finanzieren und später selbst nutzen oder vermieten. Ferienwohnung-Netz gibt Tipps für das richtige Vermieten.

Alter absichern

Die Altersvorsorge sollte ein Thema für jedermann sein der im Alter abgesichert seinen Lebensstandart halten oder sogar verbessern möchte. Informieren Sie sich jetzt über den Handel mit CFDs bei www.sensa.de.